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Von drei Teamwork-Spitzenathleten (Stephan/Christian/Kai) des Moritzburg Wochendendes 13./14. Juni wurde bereits berichtet. Insgesamt starteten über 20 Teamworker in unterschiedlichen Distanzen, häufig auch an beiden Tagen. Neben der Herren Langdistanz-Staffel waren erfolgreich auch unsere Frauen (Antje/Sandra/Katja) in der Mitteldistanz-Staffel unterwegs, genau wie unsere Männer (Stephan/Björn/Carsten). Einzelstarten(innen) über die Mitteldistanz waren Marcus, Rolf, Thomas K, Matthias Ka., Dietrich und Ailine. Das geht natürlich nicht einfach mal so, einen Eindruck davon hat uns freundlicherweise Ailine beigesteuert. Die Olympische Packung gönnten sich Michael, Karsten Ko, Carsten Kr, Björn, Matthias Gü, Kenwyn, Cornelia und Sandra. Im Jedermann(frau) Wettkampft schnupperte Julia erstmalig Triathlonfeeling. Gratulation allen Finishern, tolle Leistungen !

Ailines Bericht

Fotographische Eindrücke haben Michael (Fotos) , Cornelia (Fotos) und Matthias Günther (Fotos) eingefangen

Bei sommerlichen Temperaturen erkämpften im Treptower Park einige Teamworker viele wichtige Punkte für die Berlin-Cup Wertung. Die konstant guten Leistungen von Arne Wulf (20. Gesamtplatz von 359 Teilnehmern !!), Roland Lüders (39. Gesamtplatz), Rolf (54. Gesamtplatz) und Thomas M. auf der Olympischen Distanz wurden mit dem 4. Teamplatz und damit wertvolle 19 von 22 Punkten belohnt. Keine Cup-Punkte aber viel Ruhm gab es beim Sprint für Kenwyn (auch 20. Gesamtplatz von 379 Finishern) und Gerda. Tolle Leistungen !

Alle waren am dem Triathlon-Wochenende in Moritzburg ? Nein, nicht alle!  Zwei  Teamworker verschlug es neben über 2000 Teilnehmern am Sonntag ins Kraischgau, darunter viele Profis, da gleichzeitig Deutsche Meisterschaft über die Ironman 70.3 – Distanz. Die 1,9  km Schwimmen, 90 Radkilometer (inkl. 1000 Höhenmeter) und den Halbmarathon bewältigten unser Frank Manthey in 4:58:09, damit Altersklassen-Vierter und unser Uwe Brettschneider in einer Zeit von 6:18:42.  GRATULATION. Achso: Deutscher Meister ist Sebastian Kienle in 3:53:37 geworden.

Unser Trio Stephan, Christian und Kai haben die Langdistanzstaffel in Moritzburg gewonnen.

Hurra, und herzlichen Glückwunsch an die Drei.

die ersten Ergebnisse sind schon online: http://results.triathlon-zeitnahme.de/results.php

Dank einem hervorragenden zweiten Mannschaftsplatz der Männer bei unserer Mountain-Challenge liegt Teamwork-Berlin hinter dem SCC auf Platz 2 von 13 Mannschaften in der BTU-Gesamtwertung. Von unseren Frauen wurde in beiden Rennen durch Constanze ein 4. Gesamtplatz erkämpft. Punkte für die Männer holten in beiden Rennen Matthias Kaup und Björn, je ein Rennen bestritten Rolf und Dietrich. DANKE, hoffentlich können weitere Unterstützer/innen mobilisiert werden.

Am 17.2.14 fand die jährliche BTU-Mitgliederversammlung statt, darunter waren auch sieben stimmberechtigte Teamworker. Es hatte sich gelohnt, gab es nicht nur die Starterpässe, sondern auch die Ehrung der Berlin-CUP Sieger. Wie berichtet, hatte Teamwork im Jahr 2013 sensationell den 2. Platz belegt. Mit 93 Gesamtpunkten lagen wir klar hinter Berlin Cycling (106 Punkte), aber konfortabel vor dem grossen TVB 09 (89 P) und TuS Neukölln Berlin (88 P). Die Punkte dazu hatten Dietrich, Matthias Kü., Björn, Matthias Ka., Andre, Kenwyn, Andreas M., Kai und Arne erkämpft. Unsere Frauen Anja, Constanze und Aline errangen – gestartet nur bei  2 von 6 Rennen – einen 5. Gesamtplatz (von 11 gewerteten Vereinen). Mädels, da geht noch mehr für 2014 ! Gesamtgratulation und danke für den Einsatz !

Das Protokoll der BTU-Versammlung hat Uwe Br. angefertigt, übrigens mit einem interessanten Hinweis auf verbotene Neoprenanzüge und dem Ironman 70.3 in Berlin!

Das Beweisfoto zur Preisverleihung gibt es natürlich auch, verliehen vom BTU Pressewart Hans-Jörg Tischer an unseren 1. Vorsitzenden Kenwyn.

 

Unter Beteiligung der weltweiten Triathlonelite fand an diesem Wochenende die Triathlon-WM statt. Frank hatte sich als Altersklassenathlet qualifiziert, um bei diesem Rennen auf den Olympiastrecken dabei zu sein.

Er konnte in diesem sehr sehr hochklassig besetzten Rennen in seiner Altersgruppe auf einem hervorragenden 10. Platz über die Olympische Distanz finishen.

Siehe auch: http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://wts.triathlon.org/&prev=/search%3Fq%3Dtriathlon%2Bwcs%26sa%3DX%26biw%3D1280%26bih%3D800

Damit war er auch schnellster Deutscher in seiner AK. Höchsten Respekt und herzlichsten Glückwunsch von hier.

Wir dürfen auf seine Berichte gespannt sein.

Durch die hervorragende Teilnahme unserer Männer ist es uns gelungen wieder aufs Treppchen beim Berlin-CUP zu kommen.

Momentan stehen sie da noch als Dritte, aber wenn das Streichergebnis zum tragen kommt sind sie Zweite.

Vielleicht ist dies ja ein Ansporn für unsere Mädels, welche diesmal auf Platz 5 landeten, dies im nächsten Jahr noch zu toppen.

Hallo Sportsfreunde,

dieses Jahr machten sich einige Teamworker auf die Reise nach Roth, dabei wird wohl jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht haben. Ich habe jedenfalls eine Menge neuer Erfahrungen gemacht und möchte deshalb hier auch mal einen Bericht beisteuern.

Also ich bin frühzeitig angereist, da ich noch einmal mit dem Rad die Wettkampfstrecke besichtigen wollte (ich hatte ja noch etwas mit einer bestimmten Kurve zu klären). Nach dem ich dann einen Teil der Strecke abgefahren hatte, fühlte ich mich schon viel besser und sicherer. Es gab bestimmt nicht viele Starter, die sich wie ich Sorgen machten zu schnell zu fahren. Auch ein morgendliches Probeschwimmen auf der Wettkampfstrecke nutzte ich.

Es ist wirklich schön zu sehen, wie sehr die ganze Region hinter der Veranstaltung steht, alles nette Menschen dort, die sich anscheinend darüber freuen wenn so viele Verrückte kommen um ihrem Sport zu huldigen. Durch die ganze Atmosphäre dort konnte ich es kaum noch erwarten, dass endlich der Startschuss fällt.

Am Wettkampftag ging dann irgendwie alles ganz schnell und ich hätte beinahe meine Startwelle verpasst. Ich hatte mir vorgenommen alles ganz locker anzugehen und einfach im Ziel anzukommen. Das Schwimmen war sehr schön und ich bin fast versucht zu sagen, dass es Spaß gemacht hat. Zur Strecke muss ich sagen, dass es optimale Bedingungen waren (ca,22° mit Neo) immer gerade aus, keine Wellen, also viel einfacher kann das wohl nicht sein. Ich bin schön locker geschwommen und habe bei den zwei Wendebojen genug Abstand gelassen, so das es so gut wie keine Drängelei auf der Strecke gab. Und das Schärfte war ja, dass ich in der zweiten Hälfte fast nur überholt habe, dass ist mir ja noch nie passiert, ich kam mir richtig schnell vor 🙂 Dabei habe ich immer aufgepasst mich nicht zu überanstrengen und bin auch sehr gut, recht entspannt aus dem Wasser gekommen. Da finde ich meine Zeit 1:21:52 ja super. Also dass Schwimmen war ja fast zu einfach.

Den Wechsel finde ich ja bei so einer Langdistanz am besten, man kann sich hinsetzen, man bekommt nette Hilfe, das habe ich auch ganz gemütlich angehen lassen.

Dann ging es los mit dem Rad und ich habe mir ernsthaft vorgenommen locker zu bleiben. Aber was soll man machen, entweder man fährt hinterher oder überholt, und die Strecke ist ja so schön wellig und hat ja so gute Drückerabschnitte, dass ich innerlich gejubelt habe. So war ich wieder auf der Überholspur unterwegs und das war so geil! Nur in den Kurven hatte ich jetzt richtig schiss und bin zurückhaltend gefahren und wurde sogar überholt. Ich glaube so bei km 60 hat bei mir dann der Triathlongott zugeschlagen, denn dann ging meine Schaltung nicht mehr und ich musste den Rest der Strecke auf dem kleinen Blatt fahren. (Ich habe da glaube ich zu doll dran gezogen um das große Blatt einzulegen, dabei war es schon drin!) Ich habe das mal als Wink des Schicksal genommen und musste es ja nun etwas lockerer angehen lassen. Hatte nur eine wenig Angst um meine Kette und so, weil ich ja jetzt meistens total schräg von klein auf klein gefahren bin. Zugegeben in der zweiten Runde haben die Anstiege dann langsam keinen Spaß mehr gemacht, aber das Radfahren war total super. Bin auch mit der Zeit 5:35 zufrieden.

Dann wieder ein gemütlicher Wechsel, toll wenn einem das Rad abgenommen wird und man sich hinsetzten kann.

Der Lauf ging richtig gut los, habe mich gut gefühlt und die ersten 20km haben richtig Spaß gemacht. Dann ging aber das Elend los, und ich kann gar nicht sagen warum, ich hatte keine Schmerzen oder so, mein Kopf hat einfach gesagt: es geht nicht mehr, hör auf mit den Scheiß! Es kam dann auch noch ein Anstieg, der mir mental den Stecker gezogen hat. Nur mit jeder Pause oder Spazieren gehen wird es dann immer schwerer sich zum Weiterlaufen zu überreden. Aber das ist wohl genau das, warum man den ganzen Scheiß macht. Irgendwie ging es dann aber auch wieder und ich war zufrieden wenn ich die Strecke zwischen zwei Verpflegungsstationen geschafft hatte (2km). Nur muss ich leider sagen, dass ich den Zieleinlauf nicht so richtig genießen konnte, weil ich doch „etwas“ geschafft war. So ist mein Lieblingsspruch des Tages (eines wohl gut meinenden Zuschauers bei km 40): „Los komm genieße die letzten Meter!“ als ich nur noch mit größter mentalen Kraft einen Schritt vor den anderen machen konnte. So will ich über die Laufzeit auch kein Wort mehr verlieren.(5:02)

Die Endversorgung war dann sehr gut, und ich konnte mich dann auch nach einiger Zeit über meine Leistung freuen. 12:09h

Es gab da anscheinend einige Sportler die mehr Probleme hatten, denn der Rettungsdienst war immer unterwegs um zu helfen (zahlt da eigentlich die KK wenn man sich so mutwillig selber schädigt 🙂

Mit einigen Abstand betrachtet waren es ein paar wirklich schöne Tage und unbezahlbare Erfahrungen, so werde ich mit einigen anderen Teamworkern im nächsten Jahr wieder am Start sein.

Von Thomas K.

(Nachsatz der „Redaktion“: Herzlichen Glückwunsch an Tom und alle anderen Starter/innen von Teamwork für ihre persönlichen Erfolge und den Umgang mit den eigenen Tiefpunkten !)