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Alle waren am dem Triathlon-Wochenende in Moritzburg ? Nein, nicht alle!  Zwei  Teamworker verschlug es neben über 2000 Teilnehmern am Sonntag ins Kraischgau, darunter viele Profis, da gleichzeitig Deutsche Meisterschaft über die Ironman 70.3 – Distanz. Die 1,9  km Schwimmen, 90 Radkilometer (inkl. 1000 Höhenmeter) und den Halbmarathon bewältigten unser Frank Manthey in 4:58:09, damit Altersklassen-Vierter und unser Uwe Brettschneider in einer Zeit von 6:18:42.  GRATULATION. Achso: Deutscher Meister ist Sebastian Kienle in 3:53:37 geworden.

Unser Trio Stephan, Christian und Kai haben die Langdistanzstaffel in Moritzburg gewonnen.

Hurra, und herzlichen Glückwunsch an die Drei.

die ersten Ergebnisse sind schon online: http://results.triathlon-zeitnahme.de/results.php

Dank einem hervorragenden zweiten Mannschaftsplatz der Männer bei unserer Mountain-Challenge liegt Teamwork-Berlin hinter dem SCC auf Platz 2 von 13 Mannschaften in der BTU-Gesamtwertung. Von unseren Frauen wurde in beiden Rennen durch Constanze ein 4. Gesamtplatz erkämpft. Punkte für die Männer holten in beiden Rennen Matthias Kaup und Björn, je ein Rennen bestritten Rolf und Dietrich. DANKE, hoffentlich können weitere Unterstützer/innen mobilisiert werden.

Am 17.2.14 fand die jährliche BTU-Mitgliederversammlung statt, darunter waren auch sieben stimmberechtigte Teamworker. Es hatte sich gelohnt, gab es nicht nur die Starterpässe, sondern auch die Ehrung der Berlin-CUP Sieger. Wie berichtet, hatte Teamwork im Jahr 2013 sensationell den 2. Platz belegt. Mit 93 Gesamtpunkten lagen wir klar hinter Berlin Cycling (106 Punkte), aber konfortabel vor dem grossen TVB 09 (89 P) und TuS Neukölln Berlin (88 P). Die Punkte dazu hatten Dietrich, Matthias Kü., Björn, Matthias Ka., Andre, Kenwyn, Andreas M., Kai und Arne erkämpft. Unsere Frauen Anja, Constanze und Aline errangen – gestartet nur bei  2 von 6 Rennen – einen 5. Gesamtplatz (von 11 gewerteten Vereinen). Mädels, da geht noch mehr für 2014 ! Gesamtgratulation und danke für den Einsatz !

Das Protokoll der BTU-Versammlung hat Uwe Br. angefertigt, übrigens mit einem interessanten Hinweis auf verbotene Neoprenanzüge und dem Ironman 70.3 in Berlin!

Das Beweisfoto zur Preisverleihung gibt es natürlich auch, verliehen vom BTU Pressewart Hans-Jörg Tischer an unseren 1. Vorsitzenden Kenwyn.

 

Unter Beteiligung der weltweiten Triathlonelite fand an diesem Wochenende die Triathlon-WM statt. Frank hatte sich als Altersklassenathlet qualifiziert, um bei diesem Rennen auf den Olympiastrecken dabei zu sein.

Er konnte in diesem sehr sehr hochklassig besetzten Rennen in seiner Altersgruppe auf einem hervorragenden 10. Platz über die Olympische Distanz finishen.

Siehe auch: http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://wts.triathlon.org/&prev=/search%3Fq%3Dtriathlon%2Bwcs%26sa%3DX%26biw%3D1280%26bih%3D800

Damit war er auch schnellster Deutscher in seiner AK. Höchsten Respekt und herzlichsten Glückwunsch von hier.

Wir dürfen auf seine Berichte gespannt sein.

Durch die hervorragende Teilnahme unserer Männer ist es uns gelungen wieder aufs Treppchen beim Berlin-CUP zu kommen.

Momentan stehen sie da noch als Dritte, aber wenn das Streichergebnis zum tragen kommt sind sie Zweite.

Vielleicht ist dies ja ein Ansporn für unsere Mädels, welche diesmal auf Platz 5 landeten, dies im nächsten Jahr noch zu toppen.

Hallo Sportsfreunde,

dieses Jahr machten sich einige Teamworker auf die Reise nach Roth, dabei wird wohl jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht haben. Ich habe jedenfalls eine Menge neuer Erfahrungen gemacht und möchte deshalb hier auch mal einen Bericht beisteuern.

Also ich bin frühzeitig angereist, da ich noch einmal mit dem Rad die Wettkampfstrecke besichtigen wollte (ich hatte ja noch etwas mit einer bestimmten Kurve zu klären). Nach dem ich dann einen Teil der Strecke abgefahren hatte, fühlte ich mich schon viel besser und sicherer. Es gab bestimmt nicht viele Starter, die sich wie ich Sorgen machten zu schnell zu fahren. Auch ein morgendliches Probeschwimmen auf der Wettkampfstrecke nutzte ich.

Es ist wirklich schön zu sehen, wie sehr die ganze Region hinter der Veranstaltung steht, alles nette Menschen dort, die sich anscheinend darüber freuen wenn so viele Verrückte kommen um ihrem Sport zu huldigen. Durch die ganze Atmosphäre dort konnte ich es kaum noch erwarten, dass endlich der Startschuss fällt.

Am Wettkampftag ging dann irgendwie alles ganz schnell und ich hätte beinahe meine Startwelle verpasst. Ich hatte mir vorgenommen alles ganz locker anzugehen und einfach im Ziel anzukommen. Das Schwimmen war sehr schön und ich bin fast versucht zu sagen, dass es Spaß gemacht hat. Zur Strecke muss ich sagen, dass es optimale Bedingungen waren (ca,22° mit Neo) immer gerade aus, keine Wellen, also viel einfacher kann das wohl nicht sein. Ich bin schön locker geschwommen und habe bei den zwei Wendebojen genug Abstand gelassen, so das es so gut wie keine Drängelei auf der Strecke gab. Und das Schärfte war ja, dass ich in der zweiten Hälfte fast nur überholt habe, dass ist mir ja noch nie passiert, ich kam mir richtig schnell vor 🙂 Dabei habe ich immer aufgepasst mich nicht zu überanstrengen und bin auch sehr gut, recht entspannt aus dem Wasser gekommen. Da finde ich meine Zeit 1:21:52 ja super. Also dass Schwimmen war ja fast zu einfach.

Den Wechsel finde ich ja bei so einer Langdistanz am besten, man kann sich hinsetzen, man bekommt nette Hilfe, das habe ich auch ganz gemütlich angehen lassen.

Dann ging es los mit dem Rad und ich habe mir ernsthaft vorgenommen locker zu bleiben. Aber was soll man machen, entweder man fährt hinterher oder überholt, und die Strecke ist ja so schön wellig und hat ja so gute Drückerabschnitte, dass ich innerlich gejubelt habe. So war ich wieder auf der Überholspur unterwegs und das war so geil! Nur in den Kurven hatte ich jetzt richtig schiss und bin zurückhaltend gefahren und wurde sogar überholt. Ich glaube so bei km 60 hat bei mir dann der Triathlongott zugeschlagen, denn dann ging meine Schaltung nicht mehr und ich musste den Rest der Strecke auf dem kleinen Blatt fahren. (Ich habe da glaube ich zu doll dran gezogen um das große Blatt einzulegen, dabei war es schon drin!) Ich habe das mal als Wink des Schicksal genommen und musste es ja nun etwas lockerer angehen lassen. Hatte nur eine wenig Angst um meine Kette und so, weil ich ja jetzt meistens total schräg von klein auf klein gefahren bin. Zugegeben in der zweiten Runde haben die Anstiege dann langsam keinen Spaß mehr gemacht, aber das Radfahren war total super. Bin auch mit der Zeit 5:35 zufrieden.

Dann wieder ein gemütlicher Wechsel, toll wenn einem das Rad abgenommen wird und man sich hinsetzten kann.

Der Lauf ging richtig gut los, habe mich gut gefühlt und die ersten 20km haben richtig Spaß gemacht. Dann ging aber das Elend los, und ich kann gar nicht sagen warum, ich hatte keine Schmerzen oder so, mein Kopf hat einfach gesagt: es geht nicht mehr, hör auf mit den Scheiß! Es kam dann auch noch ein Anstieg, der mir mental den Stecker gezogen hat. Nur mit jeder Pause oder Spazieren gehen wird es dann immer schwerer sich zum Weiterlaufen zu überreden. Aber das ist wohl genau das, warum man den ganzen Scheiß macht. Irgendwie ging es dann aber auch wieder und ich war zufrieden wenn ich die Strecke zwischen zwei Verpflegungsstationen geschafft hatte (2km). Nur muss ich leider sagen, dass ich den Zieleinlauf nicht so richtig genießen konnte, weil ich doch „etwas“ geschafft war. So ist mein Lieblingsspruch des Tages (eines wohl gut meinenden Zuschauers bei km 40): „Los komm genieße die letzten Meter!“ als ich nur noch mit größter mentalen Kraft einen Schritt vor den anderen machen konnte. So will ich über die Laufzeit auch kein Wort mehr verlieren.(5:02)

Die Endversorgung war dann sehr gut, und ich konnte mich dann auch nach einiger Zeit über meine Leistung freuen. 12:09h

Es gab da anscheinend einige Sportler die mehr Probleme hatten, denn der Rettungsdienst war immer unterwegs um zu helfen (zahlt da eigentlich die KK wenn man sich so mutwillig selber schädigt 🙂

Mit einigen Abstand betrachtet waren es ein paar wirklich schöne Tage und unbezahlbare Erfahrungen, so werde ich mit einigen anderen Teamworkern im nächsten Jahr wieder am Start sein.

Von Thomas K.

(Nachsatz der „Redaktion“: Herzlichen Glückwunsch an Tom und alle anderen Starter/innen von Teamwork für ihre persönlichen Erfolge und den Umgang mit den eigenen Tiefpunkten !)

 

27°C, keine Wolke am Himmel, kein Regen in Sicht. Den Sonntag im Liegestuhl verbringen und relaxen, prima Idee. Wäre da nicht der Triathlon am Strandbad Storkower See. Nur leider ohne Aussicht auf eine gemeinsame Hin-/Rückfahrt und kein brausender Empfang von den Vereinskollegen beim Zieleinlauf. Aber die Veranstaltung vom Triahlonverein Fürstenwalde soll sehr gut organisiert und schön sein, also doch hin ! Arne kommt ja auch als zweiter Teamworker.

Und wirklich bot sich – nach einstündigen Fahrt – eine außergewöhnlich schöne „Location“, der normale Badebetrieb lief weiter. Beim Zutritt in die Wechselzone wurde jeder mit Startnummer und Rad vom Organisationsteam abgelichtet. Es war eine Wertungsveranstaltung zur Berlin-Brandenburgischen-Meisterschaft, edle Carbonräder die Regel, kein Treckingrad weit und breit. Die Breitensportveranstaltung und der Familienstaffeltriahlon (0,2 / 5 / 1 km) wurden bereits deutlich früher gestartet. Bei einer Wassertemperatur von fast 22 °C durfte nur die zweite (ältere) Startwelle über die Olympischen Distanz (1,5 / 40 / 10 km) um 11:30 Uhr mit Neo schwimmen, ansonsten herrschte Neoverbot.

Vom Steg aus waren zwei Runden zu schwimmen, die anschließende Radstrecke war als durchaus hügelig zu bezeichnen, ließ sich aber gut fahren, kein Autoverkehr. Auch die Laufstrecke durch Storkow und dem angrenzenden Wald war reizvoll, viele Helfer und Gäste, die motivierten. Ein Anwohner hatte am Gartenzaun eine Dusche installiert, bei der „erbarmungslosen“ Sonne eine willkommene Abkühlung. Trotzdem waren viele nach der Hälfte der Laufstrecke ziemlich fertig, die Arme und der Nacken leicht gerötet. Daher einfach mal zwischendurch ruhig gehen !? Niemals ! Sonst ist ruck-zuck das Mountainbike für den letzten Teilnehmer dein Begleiter. Meine Zeit auf den 10 km war gut unter einer Stunde, da brauchte ich – trotz der super schlechten Schwimmzeit – keine Angst haben. Platz 231 bei 239 Teilnehmern mit einer Zeit von genau 3h:15min, okay. Arne als gesamt 60ér und 30ér Schwimmer war – geplagt durch Wadenkrämpfe – mit einer Zeit von 2h:22min überhaupt nicht zufrieden. Mein Respekt hat er, bei dem Starterfeld und den Temperaturen.

Nach dem Zieleinlauf waren die Strapazen eh vergessen, eine kühle Erfrischung im Storkower See tat gut. Mit Wassermelone, kostenlosen Nudeln mit Tomatensoße (oder wahlweise Gulaschsuppe aus der Kanone), frischem Brot und (natürlich) alkoholfreiem Erdinger klang die Veranstaltung gemütlich am Strand aus. Wie immer war die Triathlonveranstaltung die bessere Entscheidung, der Liegestuhl wartete sowieso auf der Terrasse.

Sportliche Grüße, Andreas (M)

       

 

 

Wann gab es das schon mal: bei einer Teilnahme beim olympischen Triathlon am Liepnitzsee haben alle 4 Teamworkstarter stark gefinsht und es auf das Siegerpodest in ihrer Altersklasse geschafft.

Gleich bei Ankunft am Wettkampfort am Liepnitzsee mussten wir, Matthias Ka., Kai, Andreas M. und ich, Dietrich, den ersten „Schock“ überstehen – Neoverbot. Aber ok, wir waren nun schon mal da und positiv ist ja wenigstens: dann müssen wir das Ding auch nicht wieder ausziehen. Bei wunderbar klarem und ausreichend warmen Wasser (sogar für mich!)  waren zwei Schwimmrunden mit Landgang dazwischen zu absolvieren. Das Bild auf der Startseite des Veranstalters zeigt Kai beim kurzen Landgang vor der zweiten Runde.

Nahezu zeitgleich verließen nach dem Schwimmen Kai und ich die Wechselzone zum Radfahren, nicht weit gefolgt von Matthias, Andreas folgte etwas später. Beim Radfahren waren 8 Runden zu durchfahren, jeweils mit einigen leichten Anstiegen. Keiner hat sich verzählt und nach dem Radfahren kam dann ein Teamwork-Trio fast zeitgleich in die Wechselzone. Bemerkenswert war der Radsplit von Matthias, der die drittbeste Radzeit von ingesamt knapp 80 Finischern erreichte.

Die 8 km-Laufrunde war sehr anspruchsvoll mit einigen Steigungen und viel Sand und Wurzeln gespickt, so dass sehr aufmerksam gelaufen werden musste. Hier führte wie erwartet Kai das Teamwork-Feld an. Bis Kilometer 7 konnte ich noch folgen, dann kam der bekannt starke letzte km von Kai, wo er dann noch einige Teilnehmer überholte und auf einem fantastischen 8. Gesamtrang finishte. Ich durfte mich über Rang 11 und Matthias auf Rang 18 freuen.

Ebenfalls zufrieden unter dem Jubel der Teamworker hat Andreas das Rennen stark gefinisht und damit Platz 2 in seiner AK M55 erreicht hat. Matthias schaffte den dritten Platz der AK M40, den gleichen Platz konnte ich bei den „etwas älteren Herren“, meiner AK M45 erringen, wo Kai auf der anderen Seite des Podiums seine Urkunde für Platz 2 erhielt.

Auch Marcus war über die Sprintdistanz stark unterwegs und kam mit einer Zielzeit von 1:30:59 und damit 8. seiner AK M45 ins Ziel.

Was war noch bemerkenswert: Ich hatte riesiges Glück. Als ich mein Rad nach dem Wettkampf aus der Wechselzone holte, war das Vorderrad platt – gut, das mir das nicht vorher passiert ist…. Zusammenfassend also ein toll und mit viel Herzblut organisierter Wettkampf, wo wir bestimmt nicht zum letzten Mal dabei waren. Es hat uns allen viel Spass gemacht.

Dietrich