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erstellt am: 29.08.2018 | von: andreasman | Kategorie(n): Triathlon

Triathlon im Juli bedeutete dieses Jahr für mehrere Teamworker schlicht „LD“, bzw. Langdistanz-Premiere!

Erfolgreich vorgelegt hatten Thilo und Micha (G.) bei ihrer LD-Premiere – begleitet durch Wiederholungstäter Klaus in Roth Anfang Juli.

Cornelia und Kai wollten ihre erste Langdistanz in Hamburg am 29. Juli beim Ironman feiern und hatten mich überzeugt, dass es bei meiner 4. LD endlich mal Zeit wurde, ein wirklicher Ironman zu werden.

Also haben wir drei uns mit Marcel einen Trainer gesucht, der uns ab November ordentlich scheuchen durfte – das tat er dann auch. Manchen Sonntag Abend habe ich bei Durchsicht des Trainingsplans für die kommende Woche gedacht, der Plan muss für Frodeno oder Kienle sein aber nicht für mich, tröstlich war dabei, dass es Cornelia und Kai meist ähnlich ging. Die Vorbereitung hat dann trotz oder wegen des hohen Trainingspensum bei uns gut geklappt und wir sind guten Mutes nach Hamburg gereist.

Aufgrund der Hitze war im Vorfeld schon mal klar, das es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Neoverbot geben wird. Aber es sollte noch anders kommen: Blaualgenalarm! Schwimmverbot in der Alster!…und damit unser längster Duathlon ever.

Schon blöd, das ganze Jahr ordentlich Schwimmen trainiert, der erste Ironman und dann ein Duathlon. Aber besser als wenn der ganze Wettkampf abgesagt worden wäre.

Also statt Schwimmen ein 6km-Auftaktlauf mit Rolling-Start um das Feld zu entzerren, damit nicht 2500 Radfahrer nahezu zeitgleich auf die Strecke gehen. Bei diesem Start gingen dann innerhalb einer Stunde alle paar Sekunden 3 Starter auf die Strecke – eine wirklich gute Maßnahme, sonst wäre ein Radsplit mit Windschattenverbot wohl eine Illusion.

Also erstmal den Auftaktlauf in gemäßigtem Tempo absolviert und dann durch die ewig lange Wechselzone auf die Räder und los. Bei uns lief es beim Radfahren prächtig, da machten sich die intensiven Trainingseinheiten bemerkbar. Cornelia benötigte kaum mehr als 5:30 Stunden, Kai und ich „knacken“ die 5-Stundenmarke deutlich.

Nach dem Rad wieder durch die lange Wechselzone (die Stecke hätte man eigentlich auch dem Marathon zurechnen können..) und dann bei nunmehr knapp 30 Grad die vier Laufrunden in Angriff nehmen. Auch wenn der Auftaktlauf nur kurz war hatte ich schnell das Gefühl, das es noch lang wird…wunderbar war da das ständige Anfeuern unserer Supporter Nadine, Holger, Peer und natürlich den Töchtern von Cornelia… Klasse war auch, dass der Veranstalter auf die Hitze mit kistenweise Eis zum kühlen reagiert hatte.

Wie erwartet lief Kai den Marathon in tollen 3:30 Stunden und finishte mit 8:54 Stunden als erster von unserem Trio. Nur gut 3 Minuten haben ihm zur Hawaii-Quali gefehlt. Ich brauchte dann knapp 14 Minuten mehr, alles Bestens. Cornelia hat es mit Ihrer Debüt-Leistung von 10:40 Stunden gleich als 3. der deutschen Meisterschaft aufs Podium geschafft.

Resumee: lange und intensive Vorbereitung und toller Wettkampf (Foto-Link). Noch perfekter wäre beim ersten Ironman ein wirklicher Triathlon gewesen, aber mit Blaualgen um die Wette zu schwimmen wäre auch keine schöne Vorstellung gewesen. Gruss, Dietrich

Finish!

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